Der Tod der Gesellschaft
Viele Menschen sprechen in verschiedenen Zusammenhängen von “der Gesellschaft”. Dabei frage ich mich immer wieder was denn diese “Gesellschaft” sein soll. Grundsätzlich ist der Zustand dieses Begriffs ja nicht definierbar. Jedes Individuum setzt sich aus verschiedenen erlebten Teilen sein Weltbild und somit auch seine Meinung zum Zustand der Gesellschaft zusammen.
Was jemand aus einer bestimmten Sachlage interpretiert, sieht für den anderen komplett anders aus. Dadurch entstehen in diesem Sinne hunderte, tausende, millionen bis milliarden von “Gesellschaften”, inklusive deren Schwächen und Stärken. Dabei meine ich nicht faktische Zustände wie zum Beispiel die hierzulande eingebürgerte Monogamie, sonden vielmehr interpretierte Verhaltensmuster einiger Personen welche dann auf die Menschheit projiziert wird.
Wenn ein Mensch dann stirbt, so stirbt ein Teil der Gesellschaft sowie die von ihm interpretierte Gesellschaft. Die Gesellschaft ist dann tot; und trotzdem existiert sie weiter.
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