Wieso die Liebe süchtig macht
Die Liebe soll etwas geheimnissvolles sein? Ist sie das technisch gesehen? Eigentlich nicht, denn wie so vieles bestimmt auch hier die Chemie unser Leben. Im Grunde genommen sind wir wohl auf unteren Ebenen nicht ganz so entwickelt wie wir vielmals das Gefühl haben.
Verantwortlich sind folgende Stoffe: Adrenalin, Testosteron, Östrogen, Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, Vasopressin, Oxytozin und Endorphin. (Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit).
Der KickÂ
Während eines Flirts zum Beispiel schüttet der Mensch - typisch Fluchttier - Adrenalin aus. Diese durch das Adrenalin erzeugte, innere Aufregung macht das Gegenüber spannender. Als Nebeneffekt kann man sich durch die entstandene Stresssituation zu einem späteren Zeitpunkt besser an das Gespräch erinnern. Die Stoffe Testosteron und Östrogen helfen dabei Männlein und Weiblein besser aussehend zu machen. So haben Testosterongefüllte Männer ein kantiges Gesicht, was auf ein schlagkräftiges Immunsystem deuten kann. Frauen hingegen trumpfen bei einem hohen Östrogenwert mit Rundungen, glatter Haut und grossen Augen auf. Höchstwahrscheinlich haben solche Bewertungskriterien über tausende von Jahren überlebt und galten früher der natürlichen Selektion eines gesunden und starken Partners zwecks Überleben.
