Nach längerer Zeit ohne portablen Musikplayer habe ich mich spontan dazu entschieden mal wieder einen zu kaufen. Die Spontaneität brachte es mit sich, dass ich mich vorher weder über verfügbare Geräte noch Preise informiert habe. Erschwerend kam hinzu, dass ich mich in den wohl dümmsten Laden für Elektronik begeben habe. Aber anyway, scheiss drauf.
Nun, ich habe mich für den Creative Zen mit 4GB entschieden und bereue den Kauf bis jetzt eigentlich noch nicht.
Viel mehr bereue ich die Beratung in Anspruch genommen zu haben:
“Den kann man auch ohne proprietäre Software betanken, nicht?”
“Ja das geht ohne Probleme”
“Einfach einstecken und Lieder rüberziehn?”
“Ja ich hatte auch mal so einen, das ging”
Ok, nach Hause gekommen, Player eingesteckt und es passierte erst einmal nichts (ich benutze Ubuntu). Na toll…
Freunde des verschliffenen Drum and Bass dürften sich ab Pendulum erfreuen, meiner Ansicht nach eine absolut geile Band mit guten Tracks. Interessant an dieser Musik ist auch, dass der Sound tatsächlich von einer Band und nicht wie vielmals aus dem Computer kommt. Im April werden sie in Bern spielen und ich werde auf jeden Fall dabei sein:
Es ist nun gut ein halbes Jahr her, seitdem ich auf Ubuntu umgestiegen bin. Der Grund dazu war der Umstieg von Windows XP zu Windows Vista. Nachdem ich Vista ein paar Wochen ausprobiert habe, hatte ich von Windows die Schnauze endgültig voll und stieg auf Ubuntu um. Natürlich war dieser Umstieg für mich nicht ganz einfach, aber wie es nun halt mal ist gewöhnt man sich im jungen Alter schnell an neues. So bin heute höchstzufrieden und vergifte meine Windows-Umwelt latent mit der Aufforderung auf Ubuntu umzusteigen. Ja ich drangsaliere sie sogar und fange an Microsoft mit ihrem Bullshit zu verfluchen.
In letzter Zeit bemerkte ich, dass ich begann Windows-User nicht mehr all zu ernst zu nehmen mit ihrem ständig marodierenden Betriebssystem. Der Zenit erreichte ich als ich in Manier eines hochbetrunkenen Orang-Gutans, mithilfe einer Rohrzange, eine offene Herzoperation am Betriebssystem vornahm. Mit dem Wissen dem Betriebssystem nun definitiv den Tritt in eine bessere Welt zu geben, startete ich den Computer neu und - siehe da! Es funktionierte immer noch wie am ersten Tag, obwohl ich einige Änderungen vorgenommen habe.
Noch vor 1-2 Jahren konnte ich nicht begreifen wieso Linux-User regelrechte Kriege gegen Windows-User geführt haben. Heute finde ich das legitim und bin der Meinung dass Windows in einem totalen Krieg vernichtet werden muss.
Nach zwei Tagen / Nächten ist unserer Eingabe für den Talentscreen- Filmwettbewerb beendet. Montag Mittag erhielten wir in Zürich das Thema “unter meinem Bett”, heute Mittag gaben wir das Ergebnis wieder in Zürich ab.
Wir hatten in den letzten 48 Stunden wirklich viel zu tun, die Zeit reichte jedoch angenehm aus. In beiden Nächten hatten wir sogar Zeit zu schlafen, so ca. je 7 Stunden. Trotz der ganzen Spontaneität lief das Organisatorische doch recht gut, so dass wir in einer Top-Location drehen konnten. Der Drehplatz erinnerte stark an SAW, war jedoch nur eine alte Molkerei.
Meiner Meinung nach kann sich das Ergebnis sehen lassen. Ob sich damit was gewinnen lässt steht noch in den Sternen:
Spontane Aktionen sind immer was schönes. Bei viel Wein und Bier einen Spontanausflug diskutiert, am folgenden Tag auch durchgeführt. Bis eine halbe Stunde vor Abfahrt, war uns das Ziel noch nicht bekannt. Doch bald kristallisierte sich ein Reiseziel heraus: Ligurien (IT).
Schnell noch ein paar Euros vom Bankomaten gezogen und los gings. Der Weg von der Schweiz bis an die italienische Grenze war doch sehr unspektakulär: Gas geben, bremsen, hupen, gas geben, bremsen, hupen…